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ENTER SHIKARI

Ihr Name Enter Shikari hat mehrere Bedeutungen. Zum einen hieß dasBoot, mit dem sie über die Gewässer in ihrer Heimatstadt St. Albans in der britischen Grafschaft Hertfortshire schipperten, Shikari. Zumanderen bezeichnet der Begriff in Persisch, Hindi, Nepalesisch undUrdu einen Jäger. Und Jäger sind sie alle vier: Jäger eines neuen
musikalischen Schatzes, den die Szene Trancecore” taufte, eine Mischung aus wütend-getriebenem Post-Hardcore und raumgreifender Trancemusik – eine Verbindung, die gegensätzlicher kaum sein könnte. Nachdem Enter Shikari ihre deutschen Fans erstmals im letzten Sommer im Vorprogramm von Linkin Park begeisterten und im Januar mit einem mitreißenden Gig in Köln überzeugten, erschien zu Jahresbeginn die Single We Can Breathe In Space, They Just Don’t Want Us To Escape aus dem im Frühjahr erscheinenden zweiten Album.
Enter Shikari sind ein hervorragendes Beispiel für die neuen Wege von Popularität und Erfolg, die sich im Zeitalter des Internet eröffnet haben. Denn obwohl ihre Musik höchst eigenwillig und speziell ist, fand sie ihre Anhänger in großer Anzahl – allerdings zunächst über das Internet und erst später über die klassischen Vertriebswege einer Plattenfirma und eines dazu gehörigen Albums. Schon lange bevor Rou (Vocals, Electronics), Chris (Bass, Vocals), Rory (Gitarre, Backing Vocals) und Rob (Drums), die im Kontext der Band gern auf ihre Nachnamen verzichten, einen Tonträger veröffentlicht hatten, waren sie ein Geheimtipp unter den Nutzern der Online-Musikplattform MySpace. Bis heute gehören sie zu den populärsten Künstlern dieses internationalen Online-Netzwerks.
So war es denn auch das “MySpace Newcomer Festival” im Sommer 2006, das ihnen zu größerer Popularität, der ersten Aufmerksamkeit arrivierter Medien wie dem britischen Metal-Meinungsführer “Kerrang!” und in der Folge zu ihrem ersten Plattenvertrag verhalf. Zu diesem
Zeitpunkt hatten bereits mehr als drei Millionen Nutzer den bandeigenen MySpace-Player angeklickt, um sich die außergewöhnliche Musik dieses Quartetts anzuhören. Jene besteht zu gleichen Teilen aus transzendentalen, episch-elektronischen Flächen, die den Hörer besänftigen, andererseits aus der wütenden, eruptiven Urgewalt eines Noise infizierten Post-Hardcore. Gegensätze, die sich anziehen.
Musik, die den Hörer auf eine schillernde Reise durch Zeit und Raum schickt.
So stieg sowohl ihre im März 2007 veröffentlichte Single Anything Can Happen In The Next Half Hour als auch das zeitgleich erschienene Debütalbum Take To The Skies in die Trendcharts mit sehr bemerkenswerten Verkaufszahlen – trotz der Eigenwilligkeit ihrer Musik. Auch die im Januar veröffentlichte Vorab-Single ihres kommenden Albums, We Can Breathe In Space, They Just Don’t Want Us To Escape, zeugt von ihrer künstlerischen Brillanz und einem Hitpotenzial, das in herrlichem Kontrast zu der Komplexität ihrer Musik steht. Neben den Studiobesuchen, wo sie seit Herbst an den Songs ihres neuen Longplayers
feilen, befinden sich Enter Shikari seit über einem Jahr fast ununterbrochen auf Tournee. Ihr Konzert im Januar in Köln belegte ihre Ausnahmestellung in der zeitgenössischen Rockmusik und bot Gelegenheit, erste Songs ihres zweiten Albums live zu erleben. Die volle Breite ihres musikalischen Spektrums und die Fortschritte im Sound, die Enter Shikari auf ihrem zweiten Werk gemacht haben, werden die Fans im August live auf dem Rocco del Schlacko erleben können. Lasst Euch mitreißen von Enter Shikaris “Trancecore”!

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