MAXEEN

Maxeen zu hören, ist ein bisschen wie durch eine großartige Plattensammlung zu stöbern. Die erste Melodie verzaubert mit 60´s Power-Pop. Die nächste stößt an die Mod-Phase von The Jam. Wieder eine andere erinnert an die abgehackten Akkorde früherer Police-Alben oder verwendet gewaltige Reggae-Punk-Grooves, wie sie zum ersten Mal von The Clash perfektioniert wurden. Auch Spuren von New Wave und Gothic blitzen hier und da auf.
Jetzt darf man aber nicht auf den Gedanken kommen, die drei Jungs aus Long Beach litten an einer Identitätskrise. Im Gegenteil! Maxeen schaffen es all diese Einflüsse; Pop als auch Punk der über 3 Jahrzehnte von den Großen ihrer jeweiligen Zeit geprägt wurden, in einem intensiven und eigenständigen Soundgewand zu verbinden. Angestaubt klingt hier sicher nichts.

Als Gitarrist Shannon McMurray zum ersten Mal im Jahre 2002 Skowronek (stammt aus Connecticut und besuchte die Filmschule in Bosten) und Bailey (welcher seine Jugend in Akron/Ohio musizierend verbrachte) zusammenführte, verzichtete man auf die gewöhnlichen ‘1.Probe-Peinlichkeiten’.
“Die Ideen zu 8 von den Songs des ersten Albums entstanden durch Herumprobieren bei diesem ersten Treffen!” sagt McMurray. ‘Jay war schlau genug, nach einer Aufnahmemöglichkeit im Proberaum Ausschau zu halten. Zufällig gab es ein kleines Zweispurgerät, auf dem die Ideen festgehalten werden konnten.” Das Ergebnis folgte prompt. Nur zehn Monate später wurde das erste Album aufgenommen.

Maxeen´s selbstbetiteltes Debut wurde kurze Zeit später (2003) auf dem renomierten Indie-Label SideOneDummy veröffentlicht. Seitdem wurde unermüdlich getourt. Maxeen teilten sich die Bühne mit den unterschiedlichsten Bands (X, The Killers, Bad Religion, Flogging Molly, Maroon 5, Modest Mouse, Blink 182, Motion City Soundtrack, Limbeck, Yellowcard) und nahmen sowohl an der Vans Warped Tour als auch der Take Action Tour teil.
Die rasante Karriere und ihre unermüdliche Live-Präsenz verschafften ihnen selbstverständlich neben einer stetig wachsenden Fanbase die Aufmerksamkeit der Branche. Nachdem Maxeen im Oktober 2004 bei Warner Bros. unterzeichneten, schaltet das Trio wieder einen Gang zurück und konzentrierte sich auf das Schreiben neuer Songs – ein Luxus den die Jungs paradoxerweise als stressig empfanden!
Bailey: ‘Ich merke, dass die Anforderungen diesmal höher sind. Ich will 20x so gut sein als letztes Mal. Hierbei gibt es einen Anstoß, den Du bekommst, wenn Du mit einem Major arbeitest, weil Du immer weiter in den Mittelpunkt gerückt wirst. Dabei werde ich auch inspiriert was das Songschreiben anbelangt, einfach durch die Dinge die plötzlich um mich herum passieren. Diese Spannung und der Druck allein sind eine Inspiration’.

Unterstützung bei dieser Herausforderung und der Umsetzung die ungleichen Einflüsse der Band unter einen Hut zu bringen, fanden Maxeen bei dem erfahrenen Produzenten Neal Avron (z.B. Yellowcard, Fall Out Boy). Seine sorgfältige Aufmerksamkeit für kleinste Details gesellte sich gut zu Maxeen´s selbst auferlegten Perfektionismus.
‘Er hat uns keine Sekunde zur Ruhe kommen lassen’ meint Skowronek. ‘Er zwang uns, jeden Song komplett zu zerlegen und wie ein Puzzle wieder zusammenzuflicken, um zu sehen, was wirklich passt.’
‘Er versucht, unseren Sound zu intensivieren.’, erklärt Bailey. ‘Er stellt sicher, daß unsere besten Momente an die erste Stelle treten. Diesmal gab es viel mehr Zeit Ideen auszuarbeiten, während die Stücke ziemlich roh auf das Debüt kamen.

Im Spätsommer soll das mit großer Spannung erwartete neue Album erscheinen. Und natürlich werden Maxeen dieses in bekannter Intensität live vorstellen.

MAXEEN sind:
Jay Skowronek – Schlagzeuger,
Shannon McMurray – Gitarrist,
Tom Bailey – Sänger / Bassist / Keyboarder

Label: Rocky Beach Club,

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