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Megaloh

Flashback Frühjahr 2013. Megaloh veröffentlichte auf dem NESOLA-Label von Max
Herre sein erstes Major-Album “Endlich Unendlich”. Es zeigte einen gereiften Mann
im Widerstreit der Identitäten und Realitäten. Einen Berliner mit Wurzeln in
Nigeria. Einen in jeder Hinsicht “echten” MC, gesegnet mit vielleicht mehr Talent
als jeder andere in diesem Land, der aber jeden Morgen schuften geht im
Alltagsjob. Das war einzigartig und beeindruckte Kritiker wie Kollegen, langjährige
Fans wie notorische Skeptiker. “Endlich Unendlich” ging in die Top 10 der
deutschen Albumcharts.
Megaloh arbeitete mit so unterschiedlichen Künstlern wie Seeed, den Beginnern,
Samy Deluxe oder den Stieber Twins. Er spielte zahllose Konzerte, umjubelt auf
den Festivals, unplugged mit Max Herre. So hat sich der Moabiter in der deutschen
Hip-Hop- Szene einen einzigartigen Status erarbeitet. Auf seine Musik können sich
alle einigen. Die Rap- Connaisseure. Die Jungs am Block. Die hippen Mädchen. Und
vor allem die ganz normalen Menschen, die nur zu gut nachvollziehen können,
wenn Megaloh von der Knochenmühle der körperlichen Arbeit berichtet, von den
damit einhergehenden Selbstzweifeln, von dem Gefühl, plötzlich der Vater anderer
Menschen Kinder sein zu müssen.

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