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VAN HOLZEN

– FREITAG, 09. August 2019 –

Ein Raunen peitschte durch die deutsche Musiklandschaft, als VAN HOLZEN vor zwei Jahren mit ihrem Debut „Anomalie“ auf sich aufmerksam machten. Kompromisslose Gitarren trafen auf dystopische Melodien und Texte, wie man sie selten zuvor aus Deutschland gehört hatte. Dazu stilsichere Videos, ein unscheinbares Auftreten und brachiale Livequalitäten. Und das von drei Typen aus Ulm, die nicht mal die 20 erreicht hatten. Gekonnte Vorarbeit und das strikte Einhalten des gesetzten Ziels katapultierte „Anomalie“ auf Platz 48 der deutschen Albumcharts. Die Band tourte durch Deutschland, Österreich und die Schweiz, spielte auf  unzähligen Festivals (u.a. auf dem Sziget in Budapest) und zierte das Cover des VISIONS Magazins. Ein beachtlicher Start. Das Fundament war gelegt.

Im April 2019 erschien nun der „Anomalie“-Nachfolger „REGEN“.

Mit Revolutionen ist das so eine Sache. Man sehnt sich oft nach einer, weil man die Aufregung in einem kollektiven Aufbruch sucht, findet aber selten die erhoffte Erlösung. VAN HOLZEN boten von Anfang an, Teil von etwas Anderem zu sein. Auch „Regen“ macht davor keinen Halt. Ob es zu einer Revolution führen wird, vermag man noch nicht sagen, aber es wäre so langsam an der Zeit.

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