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Die Fantastischen Vier

Dass Die Fantastischen Vier unter direkter Sonneneinstrahlung am besten gedeihen, gilt natürlich schon seit 1989, doch damals waren es ganz andere Zeiten. Deutscher Hip Hop ist längst von der popkulturellen Nische in die Mitte der Bühne gewandert. Inmitten einer Musiklandschaft, in der in Deutschland höchstens noch der Schlager ähnliche Verkäufe generiert. Hip Hop ist über vierzig Jahre alt, immer noch erfolgreich, genreübergreifend, und die relevanteste Jugendkultur, auch wenn Hip Hop nun wirklich nicht mehr der heiße Scheiß ist, der er mal war.

Was können die Ober-Oldschooler, die die Fantas nun mal sind, dem alten Onkel Hip Hop denn noch abgewinnen? Ist das Thema nach all den Jahrzehnten denn nicht weniger spannend geworden? Die Antwort ist ein Zitat von „Captain Fantastic“: „Hip Hop ist mehr als Pimmel und Image“ („Aller Anfang ist Yeah“). Die Fantastischen Vier besinnen sich auf die traditionellen Tugenden des Sprechgesangs: Wortspiele, Pointen und Reime, gelegentlich durchaus politisch jedoch immer humor- und skillful. Das ist doch der Stoff aus dem die Fantas seinerzeit gemacht wurden.

Man kann sagen: Captain Fantastic has entered the Building.

 

 

 

 

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